Der erste Marathon 2009 stand vor der Tür. Und dazu noch in der Heimatstadt, demnach musste ich dieses Mal vorher nicht in einem fremden Bett die Nacht vor dem Marathon verbringen. Doch als ich an diesem Tag die Tür noch draußen öffnete, da regnete es in Strömen und es schien ein nasser Lauf zu werden. Der Startschuss fiel leider über eine halbe Stunde zu spät und zudem hörte der Regen nicht auf und so wurde es ein nasser Start. In Oberhausen statt in Dortmund zu starten war allerdings nicht die beste Idee. Die Strecke, die eh sehr anspruchsvoll ist und voller Steigungen steckt (schon am Start liefen wir Berg auf über die Startlinie), hatte es von Oberhausen bis Gelsenkirchen in sich. Nur ein Bruchteil der Läufer startete deswegen in Oberhausen. Die zum Schluss herauskommende Sonne, die vielen Steigungen Richtung Ziel und ein leichte Zerrung nach Kilometer 21 machten mir schwer zu schaffen. Dennoch lief ich dann im Endeffekt nach 3.34 Uhr ins Ziel – schneller als Reiner Calmund, der den Halbmarathon in 3.56 Uhr gewalked ist. Für diesen „hügeligen“ Marathon war es eine Zeit, mit der ich sehr zufrieden bin. Vielleicht probiere ich es nächstes Jahr noch einmal von Dortmund aus … :O)

