Erstmalig lief ich nicht mein eigenes Tempo, sondern ging als „Tempoläufer“ an den Start. Zusammen mit Wilfried und Rolf wollte ich den Halbmarathon am Baldenneysee absolvieren. Ziel war es für mich, den beiden das Tempo vorzugeben und dieses konstant zu halten. Wilfrieds und Rolfs Ziel hieß „durchhalten“ und ankommen. Wilfried, der aufgrund einer Verletzung in der Trainingsphase einige Male aussetzen musste, brachte leider nicht die besten Voraussetzungen mit. Das Wetter spielte mit, obwohl es sehr kalt war. Der späte Start – los ging es um 14 Uhr – garantierte auf jeden Fall, dass wir ausgeschlafen starten konnten. Die Taktik – einen Kilometer in sieben Minuten zu laufen – ging auf. Nach 2 Stunden und 26 Minuten liefen wir alle Drei durchs Ziel. Völlig abgekämpft, aber ziemlich glücklich können beide stolz auf sich sein!

